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Europäisches Donaumuseum Ingolstadt

Foto: Europäisches Donaumuseum
Fast zwanzig Jahre sind vergangen, seit im Zusammenhang mit der sehr erfolgreichen Ausstellung "Die Donau zwischen Lech und Altmühl" der Gedanke erstmals aufkam, in Ingolstadt ein Donau Museum zu gründen. Bedeutende archäologische Funde an der Donau und das zunehmende Bewusstsein über die ökologische Qualität der Auwälder zwischen Neuburg an der Donau und Ingolstadt förderten das Bestreben, der Bevölkerung das Thema Mensch und Natur fachübergreifend am Beispiel der Donaulandschaft zu vermitteln.

>> http://www.ingolstadt.de/expo/auenkonzept_de.htm

Freunde und Förderer der Idee eines Donau Museums in Ingolstadt haben sich im „Förderverein Donau Museum im Turm Triva Ingolstadt e.V.“ zusammengeschlossen. Als Partner traten ihnen die Stadt Ingolstadt und der Bund Naturschutz Bayern zur Seite. Gemeinsam mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege und der Römisch-Germanischen Kommission des Deutschen Archäologischen Instituts legten sie im Jahr 2002 einen ersten Konzept-Entwurf für ein "Donau Museum Ingolstadt mit Landschafts-Park am Fluss" vor, der seither weiterentwickelt wurde.
So war es folgerichtig das "Europäische Donau Museum in Ingolstadt" zu gründen. Der Projektraum für dieses Museum wurde am 12.05.2005  im Gebäude des Stadtmuseums feierlich von Oberbürgermeister Dr. Alfred Lehmann eröffnet. 

Im Projektraum werden die bisher erfolgten Initiativen vorgestellt und thematische Schwerpunkte des Donau Museums veranschaulicht. Der Blick richtet sich dabei auf den fast dreitausend Kilometer langen Strom und auf die ganze Spanne seiner Jahrtausende alten Geschichte von der Steinzeit bis zur Gegenwart. Ein Arbeitskreis wird von nun an das Thema weiterentwickeln. Das Donaumuseum wird durch Veranstaltungen, Vorträge und Ausstellungen öffentlich präsent sein. Ziel ist es letztlich, das Museum in enger Verbindung mit dem Stadtmuseum zu entwickeln, da nur so die natur- und kulturgeschichtliche Dimension des Anliegens vermittelt werden kann. Bei der weiteren Entwicklung erhoffen wir uns Zuschüsse und Unterstützung von verschiedenen Seiten bis hin zur EU.

 

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